Praxismodule aus unseren Bildungsprogrammen

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Praxismodule aus unseren Bildungsprogrammen2021-03-05T08:59:51+00:00

Mit den hier dargestellten Praxiseinheiten aus den KogA-Bildungsprogrammen 2016 bis 2019 wollen wir den Besucher_innen unserer Webseite einen Eindruck vermitteln

  • wie vielfältig die Tätigkeitsfelder unserer ehemaligen Teilnehmer_innen sind
  • welche Bandbreite möglicher Formate in den Praxiseinheiten angewandt wurde
  • und dass unsere Fortbildungen einen Praxisbezug haben.

Das Programm „Rucksack Schule“

Ein Sprach- und Elternbildungsprogramm an Hannoverschen Grundschulen für Rom_nja-Familien aus Osteuropa. Mit dem Ziel, eine Brücke zwischen Eltern und Schule zu bilden. Die Projektarbeit beinhaltet Elternarbeit, Unterstützungsangebote für die Kinder und Eltern-Kind-Aktionen.

„Kompetent gegen Diskriminierung von Sinti und Roma“ im Rahmen des Wahlmodus Interkulturelle Kompetenz (Ausbildung zum*r Justizfachwirt*in)

Im Rahmen des Wahlmoduls soll für teilnehmende Auszubildende, die sich freiwillig für das Thema interessieren: Wissen zum historischen Hintergrund vermittelt werden Kontinuierliche Bildungsbenachteiligung aufgezeigt werden sowie die Reflektion des individuellen Stereotyp ermöglicht werden und die daraus resultierenden Folgen für die alltägliche Arbeit mit inhaftierten Sinti und Roma erkannt werden.

Partizipativer Fachtag zur Lebens- und Bildungssituation rumänischer und bulgarischer Roma

Die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien stellt eine Stadtverwaltung vor neue Herausforderungen. Damit verbunden ist ein erhöhter Informations- und Qualifizierungsbedarf bei den involvierten Fachkräften. Aus diesem Grund wurde das Konzept für einen partizipativen Fachtag entworfen, der gemeinsam mit Vertreter*innen der (neuzugewanderten) Roma-Minderheit gestaltet werden soll. Frei nach dem Motto „Sprecht mit uns, nicht über uns!“ soll der Fachtag einen konstruktiven Austausch zwischen allen Teilnehmenden ermöglichen und wechselseitig zwischen den unterschiedlichen Perspektiven vermitteln.

Fachtag Roma und Sinti

Konzipiert wurde ein ganztägiger Fachtag für Fachkräfte aus pädagogischem Arbeitsfeld wie Schule, Kinder-und Jugendhilfe, Beratungsstellen etc. Bestehend aus zwei Blöcken. Eine Input-Veranstaltung vormittags, anschließend verschiedene Themen-Workshops, z.B.: Sinti und Roma im Kontext Schule; Sinti und Roma in der Kinder-und Jugendhilfe; Existenzsicherung bei rumänischen und bulgarischen Roma; Schwierigkeiten der Sozialen Arbeit. Abschließend wurden die Arbeitsergebnisse der Workshops kurz präsentiert.

Workshop Antiziganismus für SGB II Integrationsfachkräfte

Ausgehend von der Ausgangssituation, dass die Beratung / Zusammenarbeit mit Sinti und Roma eher unbeliebt ist, Vorurteile, Unwissen und Unverständnis / Missverständnisse vorhanden sind, sind die Zielsetzungen des Workshops: Mehr Verständnis bei den Kollegen/Innen wecken, Vorbereitung der Integration für die nächste Generation, mehr Hintergrundwissen vermitteln, Schaffung eines Netzwerks, Ggf. Spezialisierungen im Kolleg_innenkreis, Kolleg_innen sollen ihre bisherige Denkweise kritisch hinterfragen können

Schulung/Infoveranstaltung: Zuwanderung Bulgarien/Rumänien: Verwaltungshandeln im Spannungsfeld von Antiziganismus und Freizügigkeit

Unser Blick auf Menschen der Ethnie der Sinti oder Roma ist voll von Vorstellungen, die der Wirklichkeit nicht entsprechen. Weil interkulturelle Bildung der Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert in der Landeshauptstadt Hannover hat, führte im Juli 2019 der Fachbereich Soziales deshalb aufbauend auf dem KogA-Programm Kompetent gegen Antiziganismus ein hauseigenes Angebot durch, in dem sich die Beschäftigten zum Thema Antiziganismus fortbildeten. Im Vordergrund stand dabei die ganz persönliche Perspektive und wie sich diese auf die Arbeit als Mitarbeiter*in der Verwaltung auswirken kann.

Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma

Europas Vermittlung des historischen Wissens um den Porajmos, einem rassistisch motivierten Genozid an schätzungsweise 500.000 Menschen während der NS-Zeit. Das Kennenlernen von Gedenken an dieses Verbrechen in Form eines Denkmals. Bewusstsein über die langjährige und bis heute andauernde Diskriminierung von Sinti_ze und Rom_nja.

Antiziganismus und mediale Reproduktion antiziganistischer Stereotype

Antiziganismus ist nach wie vor auch in der medialen Berichterstattung – ein wichtiger Ort demokratischer Meinungsbildung – zu finden. Durch die Verwendung verschiedener medialer Mechanismen werden antiziganistische Stereotype und Bilder jedoch unhinterfragt reproduziert und mitunter verstärkt.
Die Teilnehmer_innen sollen im Rahmen der workshopartig ausgerichteten Seminareinheit ihre Auseinandersetzung mit Formen struktureller Diskriminierung vertiefen.

Erzieherinnenfortbildung zum Thema Antiziganismusprävention

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