In unseren Qualifizierungs- und Beratungsangeboten legen wir einen starken Fokus auf praxisbezogene Handlungskompetenzen und verknüpfen die historisch-politische Bildungsarbeit im Umfeld von Gedenkstätten mit Methoden der Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Dies wird ergänzt durch Ansätze, Konzepte und Methoden zur inklusiven Entwicklung von Schulen, Kommunen, Organisationen sowie diversitäts- und menschenrechtsorientierter Personal- und Organisationsentwicklung.

Mit unseren Beratungs- und Bildungsangeboten befördern wir sowohl die kritische Reflexion eigener Haltungen als auch die Sensibilisierung für Mechanismen und Effekte institutioneller Diskriminierung. Insbesondere der Abbau von strukturellen Barrieren kann maßgeblich zu einer gleichberechtigteren Teilhabe von Sinti und Roma in unserer Gesellschaft beitragen.

Die Umsetzung der Bildungs- und Beratungsangebote erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen verschiedener Selbstorganisationen und Expert*innen. Wir realisieren in der Bildungsarbeit, wo immer möglich, die Zusammenarbeit im Tandem mit Vertreter*innen aus den Minderheiten der Sinti und Roma. Zudem streben wir an, gemeinsam Fortbildungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Schwerpunkte, Zielsetzungen und Angebote für die folgenden Jahre sind:

  • Ausrichtung der Angebote auf die Problematik „institutioneller Diskriminierung“
  • Entwicklung eines integrierten Ansatzes von „Qualifizierung – Beratung – Prozessbegleitung“ für Organisationen
  • Angebote der weiteren Fortbildung und Vernetzung für bereits von uns qualifizierte berufliche Multiplikator*innen
  • Ausbau der Angebote für die Zielgruppe „Polizei“ und „Medien“
  • Offene kurzformatige Angebote
  • Entwicklung von Angeboten nach Bedarf und Nachfrage
  • Ausbau von Angeboten für „Inhouse-Qualifizierungen und Beratung“